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Umgestaltung der Angermunder Straße in Großenbaum und Rahm

Mit der öffentlichen Beschlussvorlage Drucksache Nr. 08-1101 hat der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg kürzlich einen ersten von mehreren in Aussicht gestellten Entwurfsplänen veröffentlicht. Er betrifft die Umgestaltung der Angermunder Straße (von Hausnummer 111 bis 173). Im Vorfeld der Entscheidung in der Bezirksvertretung DU-Süd (eine Mehrheit votierte am 28.08.2008 gegen diese Vorlage) hatte der Vorstand unseres Bürgervereins, vertreten durch die Mitglieder der Arbeitsgruppe Lärmschutz, am 20.08.2008 die folgende Erklärung an die Presse gegeben. Da sie dort nur in Auszügen zitiert wurde, hier nun der volle Wortlaut:


"Neugestaltung der Angermunder Straße – weder absurd noch unsinnig, sondern notwendig und sinnvoll

Die Arbeitsgruppe Lärm begrüßt den jüngst von der Stadtverwaltung vorgestellten Planungsbeschluss zur Umgestaltung der Angermunder Straße. Er ist Teil einer Reihe von Maßnahmen zu einer ganzheitlichen Überplanung der Angermunder Straße von der Autobahnauffahrt in Rahm bis über den Großenbaumer Bahnhof hinaus. Die lärmgeplagten Anwohner in beiden Ortsteilen machen sich große Hoffnungen, dass nun endlich angepackt wird, was man in Sachen Lärmschutz und Verkehrssicherheit tun kann. ..."  mehr




Am 21. Juni 2008 ging es mit dem Bürgerverein auf die Reise nach Süden. Rund 50 Teilnehmer nahmen an der Heimatkundlichen Fahrt des Bürgervereins zur Burg Eltz teil.
Wir starteten bei grau verhangenem Himmel, am Ziel aber erwartete uns eitel Sonnenschein.

Dieses Juwel unter den deutschen Burgen, im Tal der Elz nahe Moselkern an der Mosel gelegen, ist seit über 800 Jahren im Besitz der Familie Eltz. Nicht als Festung, sondern als "befestigte Wohnanlage" gebaut, wurde sie nie zerstört und ist nach einer gekonnten Restaurierung im 19. Jahrhundert außerordent-lich gut erhalten. Davon konnten sich die Teilnehmer bei einer Führung und anschließenden Besichtigung der Schatzkammer überzeugen.






Unter vielen anderen Kostbarkeiten
in der Schatzkammer zu bewundern:
die "Völlerei, befördert durch die
Trunksucht" (Silber, vergoldet.
Christoph Lindenberger,
Nürnberg 1557).

Gut gelaunt ging es nach Bänkelsang und Minneliedern weiter.

Speise und Trank mussten erst noch verdient werden, und so wählten wir eine andere Fortbewegungsart als die “Völlerei”: es ging per pedes weiter -erst ins Tal hinunter, dann noch ein steiniges Stück Weg den Berg hinauf zu einem Gasthaus, wo uns im Innenhof ein Spanferkelessen erwartete.

Im gemütlichen Innenhof des Österhofs ließen wir es uns für den Nachmittag gut gehen, bevor der Bus wieder Großenbaum und Rahm ansteuerte. Ein herzliches Dankeschön an Bernd Daub und Dirk Schlia, die diese Fahrt gründlich vorbereitet haben!



Sommerliche Wanderung von Großenbaum nach Rahm am Sonntag, dem 18. Mai 2008 - nicht auf dem direkten Weg, versteht sich. In diesem Jahr war das Zwischenziel der Kaiserberg.

Der Bürgerverein Duissern engagiert sich seit Jahren für die Pflege des Kaiser-bergs. Jeder Duisburger kennt ihn, den grünen Hügel in vornehmer Lage unserer Stadt. Wir wollten ihn uns näher anschauen und fuhren per Fahrrad oder Bahn hin. Sachkundig geführt von Günter Gillissen und ebenso fachkundig unterstützt von Sandra Thiel, lernte unsere Gruppe den Park auf einem aus-führlichen Rundgang näher kennen: Denkmäler, Grotte, Weiher, Wasserturm und “Haus am Turm”, Soldatenfriedhof und Mahnmal, Sedan-Wiese mit der unterhalb liegenden Quelle.

                              Am Weiher unterhalb der Grotte

Nicht alle Attraktionen der ursprünglichen, mit großem Aufwand angelegten Anlage haben sich über die Zeiten retten können: das Denkmal für Kaiser Wilhelm I. ist der Nazi-Waffenproduktion zum Opfer gefallen, die Kaskade vom Denkmal in Richtung Schweizer Straße ist verschwunden, und von dem Wasserturm – ehemals ein Wahrzeichen – behauptet sich nur noch eine Ruine. Daneben aber steht das ansehnliche “Haus am Wasserturm”, das zurzeit renoviert wird. Dem Bürgerverein Duissern soll es als Versammlungsraum dienen, und man wird es für andere Anlässe nutzen und anmieten können.

          Attraktionen des Kaiserbergs auf einer historischen Postkarte

Der Duisserner Bürgerverein jedenfalls hat sich dem Projekt verschrieben – mit den Bildern aus alten Tagen vor Augen –, diesen Park auch an anderen Stellen noch schöner und attraktiver zu machen.

Zum Ausklang der Fahrt steuerte man, wie jedes Jahr, die Kirche St. Hubertus in Rahm an, wo man beim Pfarrfest mitfeiern konnte. Das Wohlsein dort war anscheinend garantiert: für manche Ausflügler endete der Ausklang unserer Tour erst am späteren Abend.



Jahreshauptversammlung 2008 am 6. März 2008

Die Jahreshauptversammlung 2008 des Bürgervereins Duisburg-Großenbaum/Rahm fand am 06. März 2008 in Großenbaum statt. Die anwesenden Mitglieder billigten einmütig die Arbeit des Vorstands während des vergangenen Geschäftsjahres.

Die Wahlen zum Vorstand brachten folgendes Ergebnis:
Die Erste Vorsitzende, Waltraud Aßelmann, wurde für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt, ebenso der 1. Schriftführer, Klaus Klingen. Heide Weinkauf, 1. Kassiererin, schied aus dem Vorstand aus; an ihre Stelle gewählt wurde Karl-Heinz Kamp, bisher 2. Kassierer. Der Vorstand dankte Frau Weinkauf für ihre zweijährige arbeitsreiche Tätigkeit für den Bürgerverein. Neu in den Vorstand gewählt wurde Dirk Schlia.

Thema des Abends war der Bahnhofsvorplatz Großenbaum. Dass er neu gestaltet werden muss, ist seit langem klar. Der Platz ist für Großenbaum zentral, von seiner Wirkung hängt entscheidend ab, welches Bild man von diesem Stadtteil gewinnt. Nun wird endlich das Projekt seiner Umgestaltung entschieden angefasst, und was Herr Hölters vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement – Abteilung Stadtplanung – der Stadt Duisburg zum Stand des Projekts fachkundig vortrug, stimmte die Versammlung optimistisch. Die Beteiligten aus Politik, Vereinen und interessierter Bürgerschaft engagieren sich gemeinsam, um die Planungen voranzubringen.  mehr


Initiative gegen den Lärm in Großenbaum und Rahm

Es wird etwas gegen den Verkehrslärm in Rahm und Großenbaum geschehen, versprach OB Sauerland beim Ortstermin am 19. September 2007. Als erste Maßnahme wurde Ende Oktober 2007 in Großenbaum auf der Strecke zwischen dem Verteilerkreis Angermunder Straße/Albert-Hahn-Straße und der Franziskus-Straße das Tempo auf 30 km/h begrenzt (wegen des schlechten Straßenzustands).

Hier wird beraten, wie es weitergehen soll in Sachen Lärmschutz (22.11.07)

Beim Folgetreffen am 22. November 2007 im Rathaus wurde zusagt, im I. Quartal 2008 ein Konzept zu entwickeln, mit dem die Angermunder Straße in Rahm nördlich der A 524 so umgestaltet werden kann, dass sie dem Autofahrer nahelegt: fahre sicher, fahre gemäßigt - und damit auch leiser.
Für April/Mai 2008 wird OB Sauerland den Bürgerverein zu einem weiteren Gespräch einladen. Wir freuen uns auf weitere wirksame Maßnahmen gegen Verkehrslärm und für mehr Sicherheit auf unseren Straßen.  mehr

Weiterbau der Autobahn A 524 von Rahm nach Westen

Der Bürgerverein hat die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren geprüft und eine Reihe von Änderungsvorschlägen gemacht, die den Lärmschutz verbessern sollen und über die bislang vorgesehenen Maßnahmen deutlich hinausgehen. Er findet es nicht plausibel, dass nach dem Ausbau die Anwohner nördlich der Autobahntrasse weitaus schlechter gegen Lärm geschützt sein sollen als auf der südlichen Seite, und fordert detailliert weiteren Lärmschutz ein.  
Zusammen mit der Stellungnahme der Stadt Duisburg sind diese Änderungswünsche an den Landesbetrieb Straßen gegangen, der im Frühjahr 2008 zu einem Erörterungstermin einladen wird.  mehr

Dezember 2007


BV Lärmgruppe überreicht Unterschriftenlisten an OB Sauerland

Listen mit über 400 Unterschriften von lärmgeplagten Anwohnern übergab die Arbeitsgruppe "Lärmschutz" am 21.08.2007 dem Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Das mit den Unterschriften überreichte Anschreiben ist ein nachdrücklicher Appell an die Stadt Duisburg, so schnell wie möglich wirksame, nachhaltige Maßnahmen gegen den übermäßigen Verkehrslärm in unseren Stadtteilen zu ergreifen. Vorrangig sollen nach unserer Ansicht die folgenden, besonders betroffenen Wohngebiete entlastet werden: Angermunder Straße, Großenbaumer Allee, Saarner Straße / Druchter Weg, Anrainer der Autobahn A 524 / Bundesstraße 288 in der Ortsdurchfahrt Rahm.

In einem ausführlichen Gespräch hatte die AG Gelegenheit, dem OB das Anliegen des BV nahezubringen. Herr Sauerland fand sich am 19.09.2007 mit einer Gruppe zuständiger Fachleute zu einem Ortstermin in Rahm ein, um sich zusammen mit betroffenen Bürgern ein Bild der Lage zu machen.

August 2007


Musikalischer Dämmerschoppen am Freitag, 17. August 2007

Zu unserem traditionellen Dämmerschoppen "Rund um die Linde" auf dem Lindenplatz "Am Rahmer Bach" hatten sich bei trockenem Wetter wieder zahlreiche Bürger aus Rahm und Großenbaum eingefunden. Zu den Klängen von Jazz for Fun gab es Bratwurst und kühle Getränke. Im Mittelpunkt der Gespräche stand diesmal die umstrittene CO-Leitung, die mitten durch unser Wohngebiet führt. Wie angekündigt, wurden im Verlauf des Abends die Gewinner unseres Rätsels ermittelt.

Aus den 39 Teilnehmern mit dem richtigen Lösungswort 'Chargé' ermittelte Glücksfee Ute Grun (CDU, Bezirksvertretung Süd) unter Aufsicht der BV-Vorsitzenden Waltraud Aßelmann (re.)die glücklichen Gewinner:
Den Verzehrgutschein in Höhe von 50,- € erhält Hermann-Josef Schmidt, einzulösen im Landgasthaus Chargé. Über je ein Heimatbuch 'Rahm - Dorfgeschichte, Dorfgeschichten' dürfen sich Dieter Druzba, Felix Schmidt und Peter Lawatsch freuen.

August 2007


Offener Brief zum Bau einer CO-Leitung durch den Duisburger Süden

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

Seit einiger Zeit wird im Duisburger Süden für die Bayer AG eine Gasleitung verlegt. In Teilen von Rahm sind die Arbeiten bereits weitgehend abgeschlossen.

Die Hauptverantwortung hierfür tragen zweifellos der Regierungspräsident, der die Leitung genehmigt hat, und die Politiker im Landtag, die einem sehr zweifelhaften Gesetz zur vorzeitigen Besitzeinweisung vorbehaltlos zugestimmt haben.

Aufgrund der mangelhaften Informationspolitik durch die Stadt Duisburg in dieser Sache wurde aber erst in den letzten Monaten bekannt, dass dies keine normale Ferngasleitung, sondern eine Leitung zum Transport von Kohlenmonoxid (CO) ist, mit der aus dem Punktrisiko einer werkseigenen Produktionsanlage ein Flächenrisiko gemacht wird, das einer Vielzahl von Bürgern aufgebürdet wird. Den Betroffenen wurden durch die genannten Versäumnisse lange Zeit wichtige Informationen über die Risiken der Leitung vorenthalten, so dass sie sich erst zu einem sehr späten Zeitpunkt informieren konnten.

Da CO ein hochtoxisches Atemgift ist (farb-, geruch- und geschmacklos und absolut tödlich) und Undichtigkeiten in der Leitung - aus welchen Gründen auch immer - nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden können, haben die Bürger des Duisburger Südens zur Zeit große Sorge.

Aus diesem Grund fand bekanntlich auch mitten in der Sommerpause eine Sondersitzung des Bezirksvertretung Süd unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt; die Stadtverwaltung war vertreten durch Herrn Stadtdirektor Dr. Greulich. Alle Mitglieder der Bezirksvertretung brachten gegenüber der Verwaltung die Sorgen und Ängste der Bürger klar zum Ausdruck. Sie beanstandeten zu Recht, dass die Bezirksvertretung normalerweise ''über den Bau einer jeden Garage unterrichtet wird", nicht aber über den Bau dieser den gesamten Duisburger Süden betreffenden und im Störungsfall lebensbedrohlichen Leitung. Großes Erstaunen löste bei den Bezirksvertretern auch aus, dass die IMD - Eigentümerin vieler direkt betroffener Grundstücke und 100%ige Tochter der Stadt Duisburg - dem Vorhaben vorbehaltlos zugestimmt hat.

Die Bürger im Duisburger Süden beobachten daher bewundernd und mit großem Interesse das Verhalten der Bürgermeister aus den ebenfalls betroffenen Städten im Kreis Mettmann. Diese teilen die Sorgen und Ängste der Anwohner und klagen gemeinsam mit den direkt Betroffenen als Grundstückseigentümer gegen das Vorhaben. Der Bürgerverein Großenbaum-Rahm erwartet daher, dass sich die Stadt Duisburg diesen Klagen im Interesse der Bürger anschließt, um zu retten, was zu retten ist.

Bayer hat eine bestandskräftige Baugenehmigung durch die Bezirksregierung in Düsseldorf und ein vom Landtag per Gesetz abgesichertes Recht zur vorzeitigen Besitzeinweisung. Dieses Paket wird Bayer angesichts der bereits getätigten Investitionen und seiner betrieblichen Interessen nicht wieder aufschnüren. Erfolgversprechendes Handeln kann also nur der Klageweg sein. Nur vor Gericht können dann die Gutachten der jeweiligen Auftraggeber durch weitere, vom Gericht bestellte unabhängige Gutachter zu einer sauberen Klärung führen. Da dies nach Auffassung des Bürgervereins der einzig gangbare Weg ist, die Sorgen und Ängste der Bürger dauerhaft auszuräumen, fordern wir Sie dringend auf, sich den Klagen der Nachbargemeinden anzuschließen und ihre wie auch die Interessen der Duisburger zu unterstützen. Im Rahmen der Daseinsfürsorge sollte dies zu Ihren vordringlichsten und selbstverständlichsten Pflichten gehören.

Hierzu erbitten wir Ihre Antwort.

Diesen Brief an Sie, ebenso wie Ihre Antwort, werden wir den Mitgliedern des Bürgervereins und der besorgten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Mit freundlichen Grüßen!

Weitere Informationen für den interessierten Bürger zum Download:

> Antwort des OB (PDF 760KB)
> Originalschreiben an den OB (PDF) 
> Gutachten von Prof. Dr.-Ing. Gerd Falkenhain (PDF 470kB)

Informationen über den Stand der Aktionen gegen den Bau der CO-Pipeline   finden Sie hier:
 
www.ovg.nrw.de/presse/pressem/2007/p071218.htm
www.CONTRA-PIPELINE.DE

... und was die Gegenseite sagt:

www.pipeline.bayer.de

Januar 2008


100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Großenbaum

In diesem Jahr feiert die Freiwillige Feuerwehr Großenbaum ihr 100-jähriges Bestehen. Aufgrund der längjährigen, guten Zusammenarbeit zwischen dem BV und der FFW Großenbaum machen wir hier gerne ein wenig Werbung für dieses Jubiläum.

Gefeiert wird am Samstag, 11. August 2007, 11:00 - 22:00 Uhr mit einem Tag der offenen Tür. Die Besucher erwartet am Feuerwehr Gerätehaus Großenbaum, Franziskusstr. 13a ein kurzweiliges Programm für Jung und Alt:

- Übungen der Jugendfeuerwehr
- Demonstration der Funktion von Rauchmeldern
- Demonstration von Fettbrandexplosionen
- Feuerwehrfahrzeug-Ausstellung
- Feuerwehrfilme und Fotos 
- Feuerwehr-Modellbauausstellung

Getränke- und Grillstand sorgen für das leibliche Wohl, DJ Dave und Teddy Technik & Effekthascher für jede Menge Stimmung.

Plakat zum Tag der offenen Tür hier zum > Download (PDF 1,5MB)

Juli 2007


Die Sonne und DU - Besichtigung der GGS-Solaranlage

Vor dem Hintergrund des weltweiten Klimawandels und im Rahmen unseres diesjährigen Mottos 'Global denken, lokal handeln" hatte der BV am 31. Mai zur Besichtigung der Solaranlage auf dem Dach der Großenbaumer Gesamtschule eingeladen.

Mehr als 20 Interessierte waren dieser Einladung gefolgt und ließen sich vom privaten Investor und Betreiber der Anlage Norbert Strehling Technik und Wirtschaftlichkeit umfassend erläutern. Seit November 2006 liefert sie Strom ins Stadtwerke-Netz und versorgt so die Anwohner der Großenbaumer Allee mit umweltfreundlicher Solar-Energie. Mit einer Spitzenleitung von 70 kWp (Kilowatt peak) ist sie die zweitgrößte Photovoltaik (PV) Anlage in Duisburg.

Die Gesamtschule Süd war die dritte Schule in Duisburg, die mit einer PV-Anlage ausgerüstet wurde, inzwischen gibt es zwei weitere. Das Immobilien-Management Duisburg (IMD) hat das Schuldach an die Firma Strehling vermietet, die ihrerseits aus der Einspeisevergütung der Stadtwerke die monatliche Miete an die IMD finanziert. 

Zur Technik: Die polykristallinen Module wandeln das einfallende Sonnenlicht mit einem Wirkungsgrad von ca. 15 Prozent in elektrischen Strom um. Auf den Flachdächern der Schule wurden auf einer Fläche von 511 Quadratmetern insgesamt 400 PV-Module installiert, die eine Jahresenergie von ca. 60.000 Kilowattstunden liefern. Und was Umweltbewusste besonders erfreuen wird: Seit der Inbetriebnahme vor ca. einem halben Jahr wurden bereits 16 Tonnen Kohlendioxyd eingespart - zum Wohle nicht zuletzt aller Großenbaumer und Rahmer Bürgerinnen und Bürger!

Weitere Informationen: Die > Großenbaumer Solaranlage im Detail und die aktuelle > Energie- und Schadstoffbilanz

Mai 2007


BV-Flyer an alle Haushalte in Großenbaum und Rahm verteilt

Um die Arbeit des Bürgervereins noch transparenter zu machen, hat der Vorstand einen 6-seitigen Flyer entwickelt, der am 1. Mai 2007 an alle 6.500 Großenbaumer und Rahmer Haushalte verteilt wurde.

Der BV informiert auf diese Weise die Bürgerinnen und Bürger seines Wirkungskreises über sein Selbstverständnis, die aktuellen Projekte, sowie über die anstehenden Termine 2007.

Wer sich ein wenig in Großenbaum und Rahm auskennt, sollte sich an unserem Rätsel versuchen. Weitere Details dazu finden Sie unter

> Mitmachen und gewinnen

Nachtrag (15. Juli 2007): 
Der Link "> Mitmachen und gewinnen" wurde entfernt, heute war Einsendeschluss. Die Gewinner werden am 17. August beim Dämmerschoppen (siehe > Termine) öffentlich ermittelt.

Mai 2007


Jahreshauptversammlung am 16. März 2007

Die Jahreshauptversammlung 2007 des Bürgervereins Duisburg-Großenbaum/Rahm fand am 16. März 2007 in Großenbaum statt. Die anwesenden Mitglieder billigten einmütig die Arbeit des Vorstands während des vergangenen Geschäftsjahres.

Einige Vorstandsämter waren neu zu besetzen, denn zwei verdiente langjährige Mitglieder des Vorstands nahmen ihr Engagement etwas zurück: Horst Schlechter schied aus dem Vorstand aus. Er war seit der Gründung des Bürgervereins, also über mehrere Jahrzehnte, als Zweiter Kassierer aktiv gewesen.
Günter Both, lange Jahre Zweiter Vorsitzender, gab dieses Amt ab, bleibt aber im Vorstand als Beisitzer aktiv; er wird sich schwerpunktmäßig für das Projekt der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes Großenbaum einsetzen. Vorstand und Versammlung dankten Günter Both und Horst Schlechter herzlich für ihren langen tatkräftigen Einsatz zum Wohle der Bürger in den beiden Ortsteilen Großenbaum und Rahm.

Der Vorstand setzt sich seit dem 16.03.2007 folgendermaßen zusammen:
1. Vorsitzende: Waltraud Aßelmann
2. Vorsitzender: Bernd Daub
1. Schriftführer: Klaus Klingen
2. Schriftführer: Dieter Wiegershaus
1. Kassiererin: Heide Weinkauf
2. Kassierer: Karl-Heinz Kamp
Beisitzer: Günter Both, Wilfrid Braun, Heinz Jürgen Peters

Thema des Abends war der Bahnhofsvorplatz Großenbaum. Günter Both referierte über den Sachstand (die Presse hatte im Vorfeld bereits berichtet) und stellte den Bürgervereins-Plan unter den Vorzeichen eines neuen Nutzungskonzepts vor. Es war interessant zu sehen, wie nahe diese Vorschläge an dem jetzt immer mehr diskutierten Konzept des ‘Shared Space’ (das bedeutet etwa: ‘Gemeinsamer Straßenraum’) liegen. Auch in Duisburg interessiert man sich jetzt von offizieller Seite für diesen neuen Ansatz bei der Verkehrsgestaltung und wird sich demnächst mit Hans Mondermans Konzept vor Ort näher befassen.
 
Wie die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes finanziert werden kann, ist nach wie vor unklar. Deutlich wurde in der Diskussion auch, dass die Platzgestaltung abhängig ist von verkehrsplanerischen Maßnahmen im Bereich Großenbaumer Allee und Angermunder Straße; der Straßenzug ist noch immer Landesstraße, obwohl der Nord-Süd-Verkehr bereits vor längerer Zeit großenteils von der Stadtautobahn (A59) aufgenommen worden ist. Änderungen sind hier notwendig, um die Voraussetzungen für eine fortschrittliche Nutzung des Vorplatzes samt seines Umfelds zu schaffen. Die Versammlung unterstützte nachdrücklich das vom Bürgerverein seit Jahren vertretene und von den Parteien mitgetragene Konzept und lehnte undurchdachte, ad-hoc in die Diskussion gebrachte Entwürfe ab.

März 2007

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